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Abenteuer Peenetal bietet für jeden ein unvergessliches Erlebnis

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Allgemeine Geschäftsbedingungen Abenteuer Peenetal

Sehr geehrte Gäste, liebe Abenteurer.
Wir möchten, dass Ihr Aufenthalt bei uns für Sie zum Erlebnis wird und reibungslos abläuft. Dazu tragen auch klare Vereinbarungen über Ihre und unsere Rechte und Pflichten bei. Bitte lesen Sie diese Bedingungen daher sorgfältig durch und geben Sie den Inhalt auch an Ihre Mitreisenden weiter!

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Abenteuer Peenetal.

§1 Vertragsparteien / Vertragsgegenstand

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Vertragsbestandteil für den zwischen Herrn Ingo Ernst (Vermieter), Inhaber der Unternehmung „Abenteuer Peenetal“ und dem Mieter abgeschlossenen, in § 2 dieser AGB näher bezeichneten Mietvertrag. Sofern nicht in diesen AGB geregelt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§2 Gegenstand des Vertrages

Der Vermieter stellt Kanus, Boote, Katamarane, Kajaks, Canadier und Fahrräder nebst dem dazugehörigen Equipment wie Paddel, Packsäcke, Schwimmwesten und Schlösser dem Mieter zur Nutzung, damit sich dieser dann auf den jeweils zur Verfügung stehenden Flüssen und Seen im dafür zugelassenen Bereich, sowie dem Straßen- Wege und Radwegenetz der Region fortbewegen kann. Der Mieter ist im Gegenzug verpflichtet den vereinbarten Mietzins ausweislich der geltenden Preisliste zu entrichten.

§3 Zustandekommen des Vertrages

Mit der abgeschlossenen Buchungsanfrage über die online zur Verfügung gestellte Buchungsmöglichkeit auf der Website: www.abenteuer-peenetal.com, per Email, schriftlich per Post und fernmündlich, der unter § 2 angegebenen Mietsache und der Annahme/Bestätigung der Buchung durch den Vermieter kommt ein rechtsverbindlicher Mietvertrag zwischen dem Mieter und dem Vermieter zustande.

§4 Kosten/Fälligkeit

Das Mieten der durch den Vermieter angebotenen Mietsache ist kostenpflichtig. Die dafür vorgesehenen Preise richten sich nach der jeweils vor Vertragsabschluss einsehbaren Preisliste. Die ausgewiesenen Kosten verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die zu entrichtenden Gebühren sind vier Wochen vor Mietbeginn auf das folgende Geschäftskonto des Vermieters zu entrichten, fristwahrend ist der Zahlungseingang auf dem Geschäftskonto:

Volksbank Demmin, IBAN: DE19150916742200002973, BIC: GENODEF1DM1

Sollte der Mietbeginn kurzfristig noch vor Ablauf von vier Wochen vereinbarungsgemäß erfolgen, so sind die Kosten nach Erhalt der Buchungsbestätigung durch den Mieter, binnen 10 Tagen auf das Geschäftskonto zu überweisen oder nach Absprache in bar spätestens am Tage des Mietbeginns noch vor dem Beginn/Start der Nutzung der Mietsache zum Ausgleich zu bringen. Es entstehen Zusatzkosten ausweislich der aktuell geltenden Preisliste bei Verlängerung der Nutzung der Gegenstände oder bei Zusatztransportkosten. Diese Zusatzkosten sind sofort ab deren Entstehung fällig und direkt in bar an den Vermieter zu bezahlen. Ein Miettag ist ein Kalendertag, beschränkt durch die Öffnungszeiten. Bei Mehrtagesmieten beginnt der erste Miettag ab der Geschäftsöffnung und der letzte Miettag endet bei Geschäftsschließung. Transporte eingeschlossen. Der Mieter kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftigen Forderung gegenüber einer Forderung des Veranstalters aufrechnen oder verrechnen.

§5 Widerrufsrecht

Der Mieter kann, sofern er Verbraucher im Sinne der gesetzlichen Vorschriften des BGB ist, den Abschluss des Mietvertrages binnen einer 14 tägigen Frist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vermieter wiederrufen, da es sich um einen Fernabsatzvertrag nach §312b und §312d BGB, also um einen Vertrag, der ohne die körperliche Anwesenheit der Vertragsparteien zustande gekommen ist, handelt (Vertragsantritt via Brief, Email, online Buchung). Sollte die Mietdauer noch vor Ablauf der 14 tägigen Widerrufsfrist beginnen, so hat der Mieter für erbrachte Leistungen des Vermieters Wertersatz zu leisten, der sich auf der Basis der geltenden Mietpreise berechnet. Bei körperlicher Anwesenheit beider Vertragsparteien, entfällt das Widerrufsrecht und es treten die Ausfall- bzw. Rücktrittskosten in Kraft.

§6 Rücktritt vor Mietbeginn durch den Mieter

Der Mieter kann jederzeit vor Mietbeginn durch eine schriftliche Erklärung von dem Mietvertrag zurücktreten. Tritt der Mieter vom Vertrag zurück, ist der Vermieter berechtigt, folgende Ausfall- bzw. Rücktrittskosten auf der Basis des Mietpreises zu berechnen, wenn zum Zeitpunkt des Rücktritts bereits das 14 tägige Widerrufsrecht erloschen ist:

Bei Rücktritt bis zu 28 Tagen vor Beginn des Mietzeitraumes sind 20% des Mietpreises fällig.

Bei Rücktritt bis zu 14 Tagen vor Beginn des Mietzeitraumes sind 50% des Mietpreises fällig.

Bei Rücktritt bis zu 1 Tag vor Beginn des Mietzeitraumes sind 90% des Mietpreises fällig.

Bei Rücktritt am Tag des Mietbeginns aber noch vor der eigentlichen Nutzung sind 95% des Mietpreises fällig.

Dem Mieter ist es gestattet, Ersatzmieter zu stellen, sofern diese seinerseits die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vermieters und schriftlich vor Beginn des Mietzeitraumes anerkennt. Der Vermieter ist jedoch berechtigt diese Ersatzpersonen aus berechtigten Gründen abzulehnen. Bei vorzeitiger Rückgabe der Mietgegenstände durch den Mieter erfolgt keine Minderung des Mietpreises. Sollte der Mieter eine Umbuchung wünschen und dies durch den Vermieter realisierbar sein, entstehen keine Stornogebühren. Schlechte Wetterverhältnisse (Regen, Hitze, Windverhältnisse u. ä.) berechtigen den Mieter ausdrücklich nicht zum Rücktritt vom Vertrag und es kommt zu keiner Erstattung der Mietzahlung. Im Falle geleisteter Anzahlungen verbleibt diese bei Rücktritt des Mieters beim Vermieter und gilt als Stornierungskosten.

§7 Rücktritt durch den Vermieter vor Beginn des Mietzeitraumes

Wenn der Vermieter wegen unvorhergesehener Ereignisse nicht im Stande ist die Mietsache zur Verfügung zu stellen, erhält der Mieter alle bereits geleisteten Zahlungen in voller Höhe zurück oder er kann mit dem Vermieter einen Ausweich-Mietzeitraum vereinbaren. Der Vermieter ist nicht verantwortlich für Gewässersperrungen, Schifffahrtsbeschränkungen oder sonstige Unterbrechungen in Notfällen, sowie in Fällen von Hochwasser, Niedrigwasser, Strömungsrichtung, Streik oder Ähnlichem, insbesondere nicht für Wetterverhältnisse. Bei Unwetter (Gewitter, Hagelsturm u. ä.) ist der Vermieter berechtigt vom Vertrag zurückzutreten und es erfolgt eine Erstattung der Mietzahlung.

§8 Ansprüche des Mieters während des Mietzeitraumes / Kündigungsrecht aus wichtigem Grund

Die Gewährleistungsansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften gemäß dem BGB. Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter einen aufgetretenen Mangel an der Mietsache unverzüglich anzuzeigen und vor Kündigung des Mietvertrages dem Vermieter eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder vom Vermieter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Mieters gerechtfertigt wird. Das Recht zur ordentlichen Kündigung ist ausgeschlossen.

§9 Kündigungsrecht des Vermieters während des Mietzeitraumes

Der Vermieter ist berechtigt den Mietvertrag nach den gesetzlichen Vorschriften außerordentlich zu kündigen. Die Folgen der Vertragsbeendigung, insbesondere die Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Mieter richten sich ebenfalls nach den gesetzlichen Vorschriften.

Pflichten des Mieters:

Der Mieter muss körperlich und gesundheitlich im Stande sein die gemietete Sache ordnungsgemäß zu benutzen. Der Mieter darf andere Mieter und/oder Dritte nicht nachhaltig und/oder fortwährend stören, belästigen oder in ihrem körperlichen Wohlbefinden zu gefährden. Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass teilnehmende Minderjährige ordnungsgemäß beaufsichtigt werden. Der Mieter hat sich in der Natur angemessen zu verhalten, er hat Naturschutz- und Umweltvorschriften zu beachten und einzuhalten. Der Mieter hat während des Mietzeitraumes alle behördlichen Anordnungen oder Auflagen insbesondere auch Warn- und Hinweisschilder zu beachten. Der Mieter verpflichtet sich die Straßenverkehrsordnung zu kennen und zu beachten, sowie auch die BinSch-SportbootVermV zu kennen und zu beachten. Der Mieter ist verpflichtet die ihm überlassenen Gegenstände nach Beendigung der Mietzeit so wieder herauszugeben, wie er sie zum Beginn des Mietzeitraumes (sauber und funktionstüchtig, schadlos) erhalten hat. Stellt der Mieter bei Übergabe der Gegenstände zu Beginn des Mietzeitraumes etwaige Mängel fest, die den ordnungsgemäßen und vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache beeinträchtigen oder aufheben hat er dies sofort dem Veranstalter anzuzeigen. Dieser Umstand ist dann schriftlich festzuhalten. Der Vermieter hat dann Abhilfe zu schaffen. Der Mieter ist verpflichtet die Mietsachen sorgsam und pfleglich zu behandeln. Der Mieter ist nicht berechtigt die durch den Vermieter zur Verfügung gestellten Gegenstände an Dritte weiterzugeben. Die überlassenen Gegenstände sind zu beaufsichtigen und gegen Diebstahl abzusichern. Der Mieter ist verpflichtet während des Mietzeitraumes entstandene Schäden unverzüglich dem Veranstalter anzuzeigen. Schäden die durch den Mieter verursacht werden, müssen von seiner Haftpflichtversicherung beseitigt werden. Das Tragen von Schwimmwesten ist Pflicht. Der aufsichtspflichtige Mieter hat darauf zu achten, dass minderjährige Teilnehmer eine solche entsprechende Weste anlegen. Es besteht während der Benutzung der Mietgegenstände Alkohol- und Drogenverbot entsprechend den Bestimmungen des Straßenverkehrsrechts und der Binnenschifffahrtsverordnung. Den Anweisungen des Vermieters und seiner Erfüllungsgehilfen ist Folge zu leisten.

§10 mehrere Teilnehmer

Wenn eine Person (Gruppenbeauftragter) die Buchung/Anmietung für mehrere Personen vornimmt gilt weiterhin Folgendes:

Der Gruppenbeauftragte ist Ansprechpartner des Vermieters. Der Gruppenbeauftragte hat die Stellung eines Vertreters und Empfangsboten der weiteren Teilnehmer. Er ist berechtigt, namens und in Vollmacht der Teilnehmer rechtgeschäftlich Erklärungen für diese abzugeben – insbesondere als dessen Vertreter diese allgemeinen Geschäftsbedingungen als Vertragsinhalt anzuerkennen und solche dem Vermieter entgegenzusetzten. Der einzelne Teilnehmer kann diese Vollmacht jederzeit gegenüber dem Vermieter widerrufen. Der Gruppenverantwortliche ist gegenüber dem Vermieter Kostenschuldner für den Ausgleich des vollständigen Mietpreises sowie etwaiger anfallender Zusatzleistungen während der Dauer des Mietverhältnisses. Die Buchungsbestätigung/Rechnung erhält der Gruppenverantwortliche. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass einzelne Teilnehmer Kenntnis von diesen AGB vor Beginn des Mietzeitraumes erhalten. Es kommt zwischen jedem einzelnen Teilnehmer und dem Vermieter dieser Mietvertrag inklusive dieser AGB zustande. Von den vorstehenden Bestimmungen und den Vereinbarungen mit dem Teilnehmer und diesen Vertragsbedingungen bleiben Vereinbarungen mit einem Gruppenauftraggeber, die dessen eigene Rechte und Pflichten gegenüber dem Vermieter betreffen, unberührt.

§11 Haftung

Die Haftung des Vermieters einschließlich die seiner Vertreter und Erfüllungsgehilfen bei Verletzung seiner vertraglichen Pflichten beschränkt sich mit Ausnahmen von Körperschäden auf grob fahrlässiges Handeln. Der Mieter haftet vollumfänglich nach den gesetzlichen Vorschriften für sein Tun oder Unterlasen während der Mietvertragsdauer bzw. auch für Folgeschäden, für die das Verhalten des Mieters während der Mietvertragsdauer ursächlich ist. Der Mieter stellt den Vermieter diesbezüglich von Ansprüchen Dritter gegenüber diesem frei. Der Vermieter empfiehlt dem Mieter sich ausreichend vor Beginn des Mietzeitraumes zu versichern. Der Vermieter übernimmt ausdrücklich keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung von Privatgegenständen des Mieters. Das gilt auch für Fremdboottransporte. Die Nutzung der Mietgegenstände erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. Bei Verlust oder Beschädigung der Mietgegenstände die auf unsachgemäße Nutzung zurückzuführen ist und durch fahrlässiges Handeln des Mieters erfolgt, ist Ersatz in Höhe des Schadens zu leisten.

§12 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das Amtsgericht Neubrandenburg

§13 Erfordernis der Schriftform

Nebenabreden sind schriftlich festzuhalten. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform. Das gleiche gilt für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.

§14 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nichtig sein bzw. werden, so berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der übrigen Vertragsinhalte. Die beiden Vertragsparteien verpflichten sich, die rechtsunwirksame Bestimmung durch eine Rechtswirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck und dem sinngemäßen Inhalt der ungültigen am nächsten kommt zu ersetzten. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reisetouren /Pauschalangebote

§1 Vertragsparteien / Vertragsgegenstand

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Vertragsbestandteil für den zwischen Herrn Ingo Ernst (Veranstalter), Inhaber der Unternehmung „Abenteuer Peenetal“ und dem Reisenden/Teilnehmer abgeschlossenen, in § 2 dieser AGB näher bezeichneten Reisevertrag. Sofern nicht in diesen AGB geregelt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§2 Gegenstand des Vertrages

Der Veranstalter stellt Kanus, Boote, Katamarane, Kajaks, Canadier und Fahrräder nebst dem dazugehörigen Equipment wie Paddel, Packsäcke, Schwimmwesten und Schlösser dem Reisenden zur Verfügung, damit sich dieser dann auf den jeweils zur Verfügung stehenden Flüssen und Seen im dafür zugelassenen Bereich, sowie dem Straßen- Wege und Radwegenetz der Region fortbewegen kann. Der Veranstalter sorgt diesbezüglich auch für den Hin- und Rücktransport der Gegenstände und des Reisenden/Teilnehmers, sofern gebucht. Darüber hinaus erbringt der Veranstalter Reiseleitertätigkeiten wie zum Beispiel Naturführungen und Naturerlebnistouren.

§3 Zustandekommen des Vertrages

Mit der abgeschlossenen Buchungsanfrage über die online zur Verfügung gestellte Buchungsmöglichkeit auf der Website: www.abenteuer-peenetal.com, per Email, schriftlich per Post und fernmündlich, der unter § 2 angegebenen Leistungen und der Annahme/Bestätigung der Buchung durch den Veranstalter kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zwischen der buchenden Person (Reisender) und dem Veranstalter zustande.

§4 Kosten/Fälligkeit

Die durch den Reisenden gebuchte Leistung ist kostenpflichtig. Die dafür vorgesehenen Preise richten sich nach der jeweils vor Vertragsabschluss einsehbaren Preisliste. Die ausgewiesenen Kosten verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die zu entrichtenden Gebühren sind vier Wochen vor Reisebeginn auf das folgende Geschäftskonto des Vermieters zu entrichten, fristwahrend ist der Zahlungseingang auf dem Geschäftskonto:

Volksbank Demmin, IBAN: DE19150916742200002973, BIC: GENODEF1DM1

Sollte der Beginn der durch den Veranstalter angebotenen Reise kurzfristig noch vor Ablauf von vier Wochen vereinbarungsgemäß erfolgen, so sind die Kosten nach Erhalt der Buchungsbestätigung durch den Reisenden/Teilnehmer, binnen 10 Tagen auf das Geschäftskonto zu überweisen oder nach Absprache in bar spätestens am Anreisetag noch vor dem Beginn/Start der Tour zum Ausgleich zu bringen. Es entstehen Zusatzkosten ausweislich der aktuell geltenden Preisliste bei Verlängerung der Nutzung der Gegenstände oder bei Zusatztransportkosten und/oder der Verlängerung der Nutzung der Gegenstände oder bei Zusatztransportkosten und/oder der Verlängerung der Reisezeit an sich. Diese Zusatzkosten sind sofort ab deren Entstehung fällig und direkt in bar an den Vermieter zu bezahlen. Ein Miettag ist ein Kalendertag, beschränkt durch die Öffnungszeiten. Bei Mehrtagesmieten beginnt der erste Miettag ab der Geschäftsöffnung und der letzte Miettag endet bei Geschäftsschließung. Transporte eingeschlossen. Der Reisende kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftigen Forderung gegenüber einer Forderung des Veranstalters aufrechnen oder verrechnen.

§5 gesetzliches Rücktrittsrecht des Reisenden

Der Reisende kann vom Vertrag vor Reisebeginn zurücktreten, vgl. § 651 i BGB. Die Stornierungskosten entstehen im Falle eines Rücktritts vor Reisebeginn wie folgt:

Bei Reiserücktritt bis zu 28 Tagen vor Reisebeginn sind 20% des Reisepreises fällig.

Bei Reiserücktritt bis zu 14 Tagen vor Reisebeginn sind 50% des Reisepreises fällig.

Bei Reiserücktritt bis zu 1 Tag vor Reisebeginn sind 90% des Reisepreises fällig.

Bei Reiserücktritt am Tag der Anreise aber noch vor dem eigentlichen Reisestart sind 95% des Reisepreises fällig.

Sollte eine Umbuchung erwünscht sein, so ist dies mit dem Veranstalter abzusprechen. Ist eine Umbuchung realisierbar, so entstehen keine Stornogebühren. Der Veranstalter weist auf die Möglichkeit des Abschlusses einer Reiserücktrittskostenversicherung oder einer Versicherung zur Deckung etwaiger entstehender Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit hin z. B. ERV, München, www.reiseversicherung.de. Nähere Informationen über Versicherungsleistungen einer Rückführungskostenversicherung, u. a. über Deckung von Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit, erteilen Versicherungen und Versicherungsmakler. Der Reisende ist berechtigt im Falle des Vorliegens der Voraussetzungen gem. § 651 j BGB vom Vertrag zurück zu treten. Schlechte Wetterverhältnisse (Regen, Hitze, Windverhältnisse u. ä.) berechtigen den Reisenden ausdrücklich nicht zum Rücktritt vom Vertrag und es erfolgt keine Erstattung des Reisepreises. Im Falle geleisteter Anzahlungen verbleibt diese bei Rücktritt des Reisenden beim Veranstalter und gilt als Stornierungskosten.

§6 Ansprüche des Reisenden nach Antritt der Reise

Die Gewährleistungsansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften gem. § 651 c ff. BGB. Der Reisende ist verpflichtet, dem Veranstalter einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzuzeigen und vor Kündigung des Reisevertrages dem Reiseveranstalter eine angemessenen Frist zur Abhilfeleistung zu setzen, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Ansprüche sind direkt gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen. Der Reisende wird auf die nach § 651 g BGB einzuhaltenden Fristen hingewiesen.

§7 Haftungs- und Verjährungsbeschränkung

Die Haftung des Veranstalters einschließlich die seiner Vertreter und Erfüllungsgehilfen bei Verletzung seiner vertraglichen Pflichten beschränkt sich mit Ausnahme von Körperschäden auf vorsätzliches und grob fahrlässiges Handeln und sind der Höhe nach auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, vgl. § 651 h BGB. Die Verjährung der Ansprüche des Reisenden nach diesem Vertrag tritt nach einem Jahr ein. Der Veranstalter macht insoweit von seinem Recht aus § 651 m BGB gebrauch. Der Veranstatlter übernimmt ausdrücklich keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung von Privatgegenständen des Mieters/Teilnehmers. Das gilt auch für Fremdboottransporte. Die Nutzung der Mietgegenstände erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. Bei Verlust oder Beschädigung der Mietgegenstände die auf unsachgemäße Nutzung zurückzuführen ist und durch fahrlässiges Handeln des Mieters/Teilnehmers erfolgt, ist Ersatz in Höhe des Schadens zu leisten.

§8 gesetzliches Rücktrittsrecht des Veranstalters und Kündigungsrecht

Der Veranstalter ist berechtigt im Falle des Vorliegens der Voraussetzungen gem. § 323 ff BGB vom Vertrag zurück zu treten oder gem. §314 außerordentlich kündigen.

Vertragliche Nebenpflichten des Reisenden sind zum Beispiel:

Der Reisende muss körperlich und gesundheitlich im Stande sein die Reise unbeschadet durchzuführen. Der Reisende darf andere Reisende und/oder Dritte nicht nachhaltig und/oder fortwährend stören, belästigen oder in ihrem körperlichen Wohlbefinden zu gefährden. Der Reisende hat dafür Sorge zu tragen, dass an der Reise teilnehmende Minderjährige ordnungsgemäß beaufsichtigt werden. Der Reisende hat sich in der Natur angemessen zu verhalten, er hat Naturschutz- und Umweltvorschriften zu beachten und einzuhalten. Der Teilnehmer hat während der Tour alle behördlichen Anordnungen oder Auflagen insbesondere auch Warn- und Hinweisschilder zu beachten. Der Teilnehmer/Reisende verpflichtet sich die Straßenverkehrsordnung zu kennen und zu beachten, sowie auch die BinSch-SportbootVermV zu kennen und zu beachten. Der Reisende ist verpflichtet die ihm für die Reise durch den Veranstalter zur Verfügung gestellten Gegenstände nach Beendigung der Reise so wieder herauszugeben, wie er sie zu Beginn der Reise (sauber und funktionstüchtig, schadlos) erhalten hat. Stellt der Reisende bei Übergabe der Gegenstände zu Beginn der Reise etwaige Mängel fest, die den ordnungsgemäßen und vertragsgemäßen Gebrauch der Reise beeinträchtigen oder aufheben hat er dies sofort dem Veranstalter anzuzeigen. Dieser Umstand ist dann schriftlich festzuhalten. Der Veranstalter hat dann Abhilfe zu schaffen. Der Reisende ist verpflichtet die Mietsachen sorgsam und pfleglich zu behandeln. Der Reisende ist nicht berechtigt die durch den Veranstalter zur Verfügung gestellten Gegenstände an Dritte weiterzugeben. Die überlassenen Gegenstände sind zu beaufsichtigen und gegen Diebstahl abzusichern. Der Reisende ist verpflichtet während der Reise entstandene Schäden unverzüglich dem Veranstalter anzuzeigen. Schäden die durch den Reisenden verursacht werden, müssen von seiner Haftpflichtversicherung beseitigt werden. Das Tragen von Schwimmwesten ist Pflicht. Der aufsichtspflichtige Teilnehmer hat darauf zu achten, dass minderjährige Teilnehmer eine solche entsprechende Weste anlegen. Es besteht während der Tour Alkohol- und Drogenverbot entsprechend den Bestimmungen des Straßenverkehrsrechts und der Binnenschifffahrtsverordnung. Den Anweisungen des Vermieters und seiner Erfüllungsgehilfen ist Folge zu leisten. Der Reiseveranstalter ist berechtigt nach § 651 j BGB zurückzutreten. Bei Unwetter (Gewitter, Hagelsturm u. ä.) ist der Reiseveranstalter berechtigt vom Vertrag zurückzutreten und es erfolgt eine Erstattung der Reisezahlung.

§9 Reisegruppe

Wenn eine Person (Gruppenbeauftragter) die Buchung für mehrere Personen vornimmt gilt weiterhin Folgendes:

Der Gruppenbeauftragte ist Ansprechpartner des Veranstalters. Der Gruppenbeauftragte hat die Stellung eines Vertreters und Empfangsboten der weiteren Reisenden/Teilnehmer. Er ist berechtigt, namens und in Vollmacht der Teilnehmer rechtgeschäftlich Erklärungen für diese abzugeben – insbesondere als dessen Vertreter diese allgemeinen Geschäftsbedingungen als Vertragsinhalt anzuerkennen und solche dem Veranstalter entgegenzusetzten. Der einzelne Teilnehmer kann diese Vollmacht jederzeit gegenüber dem Veranstalter widerrufen. Der Gruppenverantwortliche ist gegenüber dem Veranstalter Kostenschuldner für den Ausgleich des vollständigen Gesamtreisepreises sowie etwaiger anfallender Zusatzleistungen während der Dauer der Reise. Die Buchungsbestätigung/Rechnung erhält der Gruppenverantwortliche. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass einzelne Teilnehmer Kenntnis von diesen AGB vor Beginn der Reise erhalten. Es kommt zwischen jedem einzelnen Reisenden und dem Veranstalter dieser Reisevertrag inklusive dieser AGB zustande. Von den vorstehenden Bestimmungen und den Vereinbarungen mit dem Teilnehmer und diesen Vertragsbedingungen bleiben Vereinbarungen mit einem Gruppenauftraggeber, die dessen eigene Rechte und Pflichten gegenüber dem Veranstalter betreffen, unberührt.

§10 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das Amtsgericht Neubrandenburg

§11 Erfordernis der Schriftform

Nebenabreden sind schriftlich festzuhalten. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform. Das gleiche gilt für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.

§12 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nichtig sein bzw. werden, so berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der übrigen Vertragsinhalte. Die beiden Vertragsparteien verpflichten sich, die rechtsunwirksame Bestimmung durch eine Rechtswirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck und dem sinngemäßen Inhalt der ungültigen am nächsten kommt zu ersetzten. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.